Startseite
BERGEDORF
SEHENSWERT
Startseite
 
Startseite       Kontakt/Impressum

Die Hamburger Sternwarte

in Bergedorf


Anschrift Gojenbergsweg 112, 21029 Hamburg
Eingang Besucherzentrum: August-Bebel-Straße 196, 21029 HH
Öffnungszeiten Sa. & So. 10 - 18 Uhr
Eintrittspreise Das Betreten des Geländes ist kostenlos möglich,
die Gebäude können nur im Rahmen von Führungen betreten werden.
Führungen Sa. 14:00 & 16:00 Uhr, So. 12:00, 14:00 & 16:00 Uhr
Normalpreis: 8,50 €, ermäßigt (Stud., ...) 6,50 €
1 Erw. + Kinder 12 €, Kinder < 7 Jahre 0 €

Gruppenführungen zu anderen Zeiten auf Anfrage
Telefon 040 / 4719 31 30 (Besucherzentrum)
E-Mail info(at)sternwarte-hh.de (Besucherzentrum)
Buslinien
Fussweg
Parken August-Bebel-Strasse, (z.T. mit Parkscheibe)
seitlich des Eingangs oder ein Stück weiter am Friedhof
Gehbehinderte? Das Gelände (Park) ist zu erreichen und zu erkunden, die Gebäude sind alle nur über Treppen erreichbar.
Toiletten Im Besucherzentrum / Cafe Raum & Zeit
Wickeltisch
Gastronomie Cafe "Raum & Zeit"
Im Gebäude des 1-Meter-Spiegelteleskops.
Sa. & So. 10 - 18 Uhr
Tel. 040 / 4719 31 41
Links http://www.sternwarte-hh.de
http://www.sternwarte-hamburg.info

HINWEIS: Mit diesen "Links" verlassen Sie unsere Seiten. Wir weisen darauf hin, dass wir auf Gestaltung + Inhalte der über die Links aufgerufenen Seiten keinen Einfluss haben. Als wir den Link gesetzt haben, haben wir die fremden Seiten auf Rechtsverstöße überprüft, soweit es möglich und zumutbar war.


Beschreibung / Fotos     (Quellen Text: z.T.Wikipedia,Bergedorf-TV / Fotos: Bergedorf-TV)

Hamburger Sternwarte Die Hamburger Sternwarte in Bergedorf ?

Ist die Sternwarte nicht im Stadtpark ?
Gibt es in Bergedorf eine zweite Sternwarte ?
So oder ähnlich reagieren viele Hamburger, selbst Bergedorfer.

Nein: Im Stadtpark ist das Planetarium. In einem Planetarium werden Bilder vom Sternenhimmel, aber auch andere Filme, Animationen und Bilder von einem Projektor erzeugt und in eine Kuppel projeziert.

Die einzige "echte" Sternwarte Hamburgs befindet sich seit 100 Jahren auf dem Gojenberg in Bergedorf.

Nach dem Bau 1906-1912 war die Hamburger Sternwarte in Bergedorf eine der größten und modernsten Europas, die größte Deutschlands ist sie bis heute.

Die Teleskope haben, schon wegen der schlechten Beobachtungsbedingungen (Licht & Smog der Großstadt), keine wirkliche wissenschaftliche Bedeutung mehr. Das astrophysische Institut der Universität Hamburg, das auch heute noch seinen Sitz fernab der Uni in den Gebäuden der Sternwarte hat, forscht weitestgehend mit Teleskopen der ESO in Spanien und Südamerika.

In den vergangenen 100 Jahren wurden hier wichtige technische, astronomische und astrophysische Erfindungen und Entdeckungen gemacht.

Hamburger Sternwarte Bernhard Schmidt entwickelte hier seinen Schmidt-Spiegel, dessen Technik über 70 Jahre als Vorbild für die Entwicklung von Spiegelteleskopen genutzt wurde.

Die Uhrzeit wurde, bis zur Inbetriebnahme der Atomuhr, durch Sternenbeobachtung mit einer Genauigkeit von unter einer Sekunde gemessen. Der Zeitdienst der Sternwarte steuerte Bahnhofsuhren, Telefonansage usw.

Mehrere große Sternenkataloge, Verzeichnisse von zigtausend Fixsternen, wurden hier erstellt und haben bis heute Gültigkeit.

Die weltweite Bedeutung „unserer“ Sternwarte im vergangenen Jahrhundert war so groß, dass die ESO, eine gemeinsame Forschungsinstitution vieler europäischer Länder, Anfang der 60er Jahre in Bergedorf gegründet wurde.

Die komplette Anlage mit allen Gebäuden wurde 2008 zum “Kulturdenkmal von nationalem Rang” ernannt (z.Z ca 500 Denkmäler in der BRD). Und es bestehen berechtigte Hoffnungen, in den nächsten Jahren den Titel „Weltkulturerbe“ zu bekommen.


Hamburger Sternwarte Hamburger Sternwarte
Hamburger Sternwarte Hamburger Sternwarte


Hamburger Sternwarte