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Das Rieck Haus

Vierländer Freilichtmuseum


Anschrift Curslacker Deich 284
Öffnungszeiten Januar  -   März: Di.-So. 10 - 16 Uhr
April - Oktober: Di.-So. 10 - 17 Uhr
Montags geschlossen ! Nov. & Dez. geschlossen !
Eintrittspreise Ab 18 Jahre: 5,- €
Ermässigt: 3,50 € (Stud., FSJ, Azubi, ... Gruppen ab 5 Pers.)
< 18 Jahre: 0,- €
Führungen auf Anfrage / evtl. Infos auf Homepage
Telefon 040 / 4 2891 2894
E-Mail info(at)altonaermuseum.de   (Allgemeiner Museumsdienst)
info(at)rieckhaus.org           (Freundeskreis Rieck-Haus)
Buslinien Ab Bergedorfer Bahnhof (S21) Buslinie 327, Haltestelle Rieck-Museum
HVV Fahrplanauskunft
Fussweg --
Parken Direkt am Rieck-Haus befinden sich ca. 20 Parkplätze
Gehbehinderte? Für Rollstuhlfahrer ist das Rieck Haus nur bedingt zugänglich.
Bitte informieren Sie sich bei einem geplanten Besuch vorab telefonisch unter der Telefon-Nr. 040 - 7231223.
Toiletten Vorhanden
Wickeltisch
Gastronomie Keine
Links Allgemeiner Museumsdienst: Rieck-Haus als Teil des Altonaer Museums
Weitere Informationen: Freundeskreis Rieck-Haus

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Beschreibung / Fotos     (Quellen Text: z.T.Wikipedia,Altonaer Museum,Freundeskreis Rieck-Haus / Fotos: Bergedorf-TV)
Rieck-Haus
Das eigentliche Rieck-Haus ist ein reetgedecktes Hufnerhaus (= Bauernhaus), genauer ein Fachhallenhaus, dessen Kernkonstruktion auf das Jahr 1532 geschätzt wird.

Dieser Bauernhaustyp vereint Wohnung (der Hofbetreiber), Schlafunterkünfte und Arbeitsplätze der Knechtschaft, Stall und Erntelager unter einem Dach.

1542 wurde das Haus mit einer Diele erweitert, 1565 erfolgte die Ausmauerung der beheizbaren Wohnstuben (Döns) mit in der Wand eingebauten Schlafplätzen.

Rieck-Haus In dieser Zeit, Mitte des 16. Jahrhunderts, gilt historisch betrachtet die Kultivierung der Elbniederung, ihre Entwässerung und Eindeichung als abgeschlossen. 1556 wurde der Landstrich erstmals als „Vierlande“ bezeichnet.

Urkundlich dokumentiert ist der Hof ab 1633.
Durch ständige Bewirtschaftung und Erweiterungen entstand ein sehr wohlhabender Betrieb, was an den vielen Außen-Verzierungen sowie an der hochwertigen Inneneinrichtung erkennbar ist.
Rieck-Haus Die Fliesen an den Wänden, außer Schmuck auch Schutz gegen Feuchtigkeit und Feuer, Stühle mit geflochtenem Sitz und Intarsien, die meist zur Aussteuer gehörten und die Namen der Brautleute trugen und die “Truhe”, die im Inneren kostbare Kleidung barg und in der sprichwörtlich “hohen Kante” Platz für erspartes Geld hatte.

Die den Hof bewirtschaftende Familie wechselte im Laufe der Jahrhunderte durch Erbschaften und Heirat mehrfach, letzter Eigentümer mit landwirtschaftlicher Nutzung war die Familie Rieck. Allerdings war der Hof seit 1900 stark verfallen und wurde bereits 1940 von der Denkmalschutzbehörde übernommen, um den drohenden Einsturz zu verhindern.


Rieck-Haus

Zusätzlich zum Hauptgebäude wurden einige Gebäude und Geräte aus der Umgebung auf das Gelände verlagert, die typisch für das bäuerliche Leben in den Vierlanden waren.
  • Eine Bockmühle, mit der man in Vier- und Marschlanden die Felder entwässerte.

  • Ein Backhaus aus Neuengamme. Zu manchen Anlässen, z.B. dem jährlich stattfindenden Erdbeerfest, wird hier noch frisches Brot gebacken.

  • Ein Heubarg, eine offene Scheune, die ursprünglich für ungedroschenes Getreide, ab Ende des 17. Jahrhunderts dann nur noch für das Heu genutzt wurden.

  • Ein Gemüse-Ewer, wie er für den Schiffs-Transport von Waren nach Hamburg genutzt wurde.

  • Auch ein Bauerngarten wurde nach „altüberlieferter Vierländer Weise“ angelegt.
Das Vierländer Freilichtmuseum stellt aber nicht nur die Gebäude und ihr Inventar aus. In vielfältigen Aktionen wird Schulklassen und anderen Besuchern der Alltag der hier Lebenden der vergangenen Jahrhunderte vermittelt.


Rieck-Haus